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Vereinsgeschichte

Der folgende Artikel wurde geschrieben für die Bewerbung um den „Verein des Monats“ der NWZ. Da er dort in sehr verkürzter Form gedruckt wurde, erfolgt hier der Abdruck in vollständiger Form: 
 
HTV - Sport, Gesundheit und Geselligkeit
 
Als der HTV 1948 in der Nachkriegszeit gegründet wurde, war er der Zusammenschluss von 34 engagierten Hundsmühlern, die sich nicht nur zum „fairen Sport“ treffen, sondern auch mit einer „Theatergruppe“ das Ortsleben bereichern wollten. In dieser Tradition steht auch der HTV des Jahres 2005, allerdings mit nunmehr etwa 1000 Mitgliedern in 72 Gruppen, betreut von 25 Übungsleitern und Trainern in 9 verschiedenen Übungsstätten.
Die rasante Entwicklung des HTV zum mitgliederstärksten Sportverein in der Gemeinde Wardenburg hat die Wurzeln des Vereins nicht vergessen lassen. Alle bisherigen ehrenamtlichen Vorstände schrieben nicht nur Fairness und den Gesundheitsaspekt des Vereins auf ihre Fahnen, sondern waren auch im Gemeinschaftsleben des Ortes aktiv.
 
Diese Linie hat der jetzige Vorstand konsequent fortgeschrieben: Mit dem langjährigen Vorsitzenden Franz Held , von Beruf Sportpädagoge, lange Zeit Studienrat an der Graf-Anton-Günther-Schule des Landkreises und seit vielen Jahren nunmehr Leiter des Gymnasiums Cäcilienschule in Oldenburg, haben die Gremien der Gemeinde und der umliegenden Vereine und Institutionen einen in der Gemeinde bekannten, kompetenten Ansprechpartner, der mit seinen Kollegen Wilfried Schnitker, im Vorstand verantwortlich für den Sportbetrieb, und Arend Lüschen, für die Finanzen des Vereins, das Profil des Vereins immer wieder leidenschaftlich herausstellt:
 
Seit vielen Jahren kontinuierlich qualifiziert mit dem Gütesiegel „Pluspunkt Gesundheit“ des DTB, ausgezeichnet als Landesstützpunkt im Kunstturnen der Frauen, Austragungsverein von jährlich großen Turnieren im Handball, Tischtennis und Badminton bietet der HTV in einem weiten Einzugsbereich der Gemeinde unter dem solidarischen Dach eines preisgünstigen Vereins Gesundheits- und Leistungssportmöglichkeiten für Jung und Alt, Familien und Singles. „Die Mitglieder schätzen dabei die Breite des Angebots, das sich im Gegensatz zu Sportstudios und so genannten Centers nicht nur an wirtschaftlichen Erwägungen orientiert, sondern auch gesellschaftlichen und gemeindespezifischen Belangen Rechnung trägt.“ So Held auf der diesjährigen Delegiertenversammlung. Von Vorteil sei dabei die hohe Integrations- und Kooperationsfähigkeit innerhalb der Vereinsgruppen als das Ergebnis einer klaren Vereinsstruktur sowie der guten Zusammenarbeit mit dem Ortsverein. „Unsere Mitglieder schätzen, dass wir über unseren Sport hinausblicken und uns für den Ort engagieren.“ Hier sieht Held auch den Ansatz der Jugendarbeit: Sport als vorbereitende Spielwiese des Lebens ist für die Entwicklung der Jugendlichen unersetzbar. Hätte die Gemeinde nicht die Jugendarbeit in den Vereinen, wäre ein sehr viel höherer Einsatz im Bereich der Jugendarbeit nötig, so seine These.
 
Möglich ist dies durch die solidarische Beitragsstruktur, für die der Vorstand einsteht: „Wo erhalte ich mit 20,50 € für die ganze Familie die Möglichkeit zu 80 Stunden Sport in der Woche, egal ob mit Kind beim Turnen, mit Partner beim Tanzen, allein auf der Suche nach Geselligkeit und Anschluss?“ So ist es nicht verwunderlich, dass der Verein vom Gewerbe in der Gemeinde als Sympathieträger vielfach unterstützt wird.
 
Angesichts der guten Bilanz des HTV wünscht sich Held als Vorsitzender somit nur eines, dass wie bisher für alte und neue Hundsmühler die Mitgliedschaft in ihrem Orts- und in ihrem Sportverein weiterhin selbstverständlich sei, damit die anerkannt hohe Lebens- und Wohnqualität in der Gemeinde durch „Sport, Gesundheit und Geselligkeit“ für alle erhalten bleibe.
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